Drehmomentwandler

Drehmomentwandler für Automatikgetriebe - Torque Converter

 

Wir führen Drehmomentwandler (Torque Converter) für Automatikgetriebe verschiedener Hersteller und bieten Ihnen die professionelle Reparatur, Wartung und Instandsetzung nach höchsten Standards. 

Unsere Leistungen:  

  • alle gängigen Drehmomentwandler für Automatikgetriebe sofort lieferbar
  • kostengünstige Reparatur, Wartung und Instandsetzung
  • genaue Schadensdiagnose und Begutachtung für Sachverständige bei Schäden oder Defekt von Drehmomentwandlern
  • Preisvorteil von bis zu 50 % gegenüber Herstellerpreisen

Setzen Sie auf den ersten Service im Rhein-Main-Gebiet, der sich auf den Bereich Reparatur, Wartung und Instandsetzung für Drehmomentwandler spezialisiert hat: Automatikgetriebe Reuter aus Altenstadt bei Frankfurt am Main - Ihr kompetenter Ansprechpartner für alle gängigen Wandler, Getriebe & Co.  

Haben Sie Fragen? Schreiben Sie uns eine Nachricht oder rufen Sie uns an: 06047 / 988223!
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TCRA Mitgliedschafts Zertifikat
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Drehmomentwandler - Funktion & Infos

In einem Automatikgetriebe übernimmt der Drehmomentwandler die Aufgabe einer herkömmlichen Kupplung, wie man sie auch bei einem konventionellen Schaltgetriebe kennt. Dabei überträgt der Wandler - wie bei eben jener Kupplung beim Schaltgetriebe - das Drehmoment der rotierenden Kurbelwelle an das angeschlossene Getriebe. Steht das Fahrzeug mit laufendem Motor, trennt der Wandler die Verbindung zum Getriebe. Der Drehmomentwandler besteht mindestens aus Pumpenrad, Turbinenrad und dem Leitrad. All dies ist in einem gemeinsamen, öldichten Gehäuse untergebracht. Wandler arbeiten Hydrodynamisch und leiten das Drehmoment der Kurbelwelle mittels der Strömungskraft eines Öls an das Getriebe weiter. Das Automatikgetriebe ermöglicht durch die hydraulische Kraftübertragung ein sehr weiches und damit zugleich auch materialschonendes Anfahren, das man bei Fahrzeugen mit manuellem Schaltgetriebe kaum erreichen kann.  

Die Funktion kurz erklärt

Das Pumpenrad wird direkt vom Motor angetrieben. Es ist durch das Gehäuse des Drehmomentwandlers mit einer Antriebsscheibe auf der Kurbelwelle verbunden. So werden Drehzahlschwankungen des Motors direkt auf das Pumpenrad übertragen. Dieses wandelt die mechanische Drehbewegung der Kurbelwelle in Strömungsenergie um, das  Öl fließt und wird von den geraden Schaufeln des Pumpenrades erfasst. Das Turbinenrad ist direkt mit der Getriebeabtriebswelle verbunden und nimmt die mit seinen gebogenen Schaufeln die Strömungsenergie des Öls wieder auf, wodurch sie wiederum mechanische Energie am Abtrieb des Wandlers bereitstellt. Zurück strömt das Öl über das Leitrad, welches auf dem Pumpenrohr gelagert ist und über einen Freilauf verfügt. Die Form der Leitradschaufeln ermöglicht eine Rückleitung des vom Turbinenrad bewegten Öls - der Ölkreislauf ist geschlossen. 

Stets auf den Ölstand achten

Das häufige Anfahren im alltäglichen Stop-and-go-Verkehr in der Stadt lässt sich mit einem Automatikgetriebe zwar bequemer bewältigen als mit einem manuellen Schaltgetriebe, allerdings entsteht große Hitze im Wandler. Diese Hitze wird durch das Öl aufgenommen, dessen Temperatur wiederum durch einen häufig verbauten Ölkühler herabgesetzt wird. Dennoch: Ein zu niedriger Ölstand im Automatikgetriebe führt trotz Ölkühlers zu teuren Schäden, die unter Umständen irreversibel sein können, die Reparatur und Instandsetzung unmöglich machen und einen Austausch erfordern  – auch am Drehmomentwandler. Auch wenn mehr und mehr Getriebe mit sogenanntem Lebensdaueröl befüllt und als wartungsfrei bezeichnet werden, so stellt dies keinen Schutz vor sinkendem Ölstand im Automatikgetriebe dar. Im Laufe der Zeit altern Dichtungen und die Gefahr eines sinkenden Ölstands steigt zudem mit der Laufleistung des Fahrzeugs. Deshalb sollte der Ölstand im Automatikgetriebe nach spätestens 100.000 Kilometern überprüft werden. Ist dieser zu niedrig, das Öl jedoch noch erkennbar in Ordnung, ist ein Nachgießen von neuem Getriebeöl völlig ausreichend. 

Instandsetzung statt Austausch

Sofern am Drehmomentwandler ein Defekt entstanden sein sollte, ist nicht in jedem Fall ein teurer Austausch sinnvoll. Hält sich dieser Defekt am Wandler nämlich noch in Grenzen, so ist noch immer eine Reparatur oder Instandsetzung möglich. Ebenso besteht bei vielen Fahrzeugmodellen die Möglichkeit für den Kauf eines geprüften Gebrauchtteils. Vor allem bei älteren Fahrzeugen ist die Option einer zeitwertgerechten Reparatur sinnvoll, wohingegen auch gebrauchte Wandler kostengünstig zu erwerben sind. 

Sehen Sie in folgendem Video, wie ein Drehmomentwandler funktioniert

Was ist ein Drehmomentwandler?

Ein hydrodynamischer Drehmomentwandler, der nach seinem Erfinder auch Föttinger-Wandler genannt wird, ist ein mit Getriebeöl gefülltes Antriebselement, das den Motor mit dem aus Planeten-Radsätzen bestehenden Automatikgetriebe verbindet. Im Leerlaufbetrieb fungiert es im Getriebe als eine Art separate Kupplung. Tritt der Fahrer jedoch aufs Gaspedal, arbeitet das Antriebselement im Wandlerbereich mittels hydrodynamischer Kraftübertragung und dient als Anfahrhilfe. 

Drehmomentwandler bestehen aus den Teilen Wandlergehäuse, Pumpenrad (vom Motor betrieben), Turbinenrad, Leitrad (auf dem Freilauf) und Öl (für die Momentenübertragung). Pumpenrad und Wandlergehäuse sind fest mit dem Motor verbunden, während das Turbinenrad an der Getriebe-Eingangswelle fixiert ist. 

In heutigen Fahrzeugen mit modernerem Automatikgetriebe sind sogenannte Trilok-Wandler verbaut. Bei diesen Antriebselementen befindet sich das Leitrad auf einem Freilauf, sodass der Wandler leicht zur Kupplung umgeschaltet werden kann, wenn man ihn nicht zur Beschleunigung des Fahrzeugs benötigt. Dies ist schon bei niedrigen Gängen der Fall. Fahrzeuge mit Drehmomentwandler beschleunigen zudem schneller als Fahrzeuge mit konventionellem Schaltgetriebe.

Wie funktioniert ein Drehmomentwandler?

Der Wandler arbeitet in zwei verschiedenen Betriebszuständen: als Wandler zur Hilfe beim Anfahren und als Kupplung zur Trennung von Motor und Getriebe. Das von der Motor-Kurbelwelle angetriebene Pumpenrad wandelt die mechanische Energie des Fahrzeugmotors in Strömungsenergie um, indem es das im Wandlergehäuse befindliche Öl mit seinen Schaufeln erfasst und beschleunigt. Beim Anfahren des Fahrzeugs dreht sich das Pumpenrad mit Motordrehzahl, während das Turbinenrad und das zwischen Pumpen- und Turbinenrad angebrachte Leitrad stillstehen. Das Öl strömt vom Pumpenrad zum Turbinenrad, gibt dabei seine Energie an letzteres ab und wird dabei außerdem noch umgelenkt. Das Turbinenrad gerät nun seinerseits in Bewegung und lenkt seinerseits den Ölstrom auf die Schaufeln des Leitrads, wo es sich staut. Das Drehmoment an der Turbinenradwelle (Getriebe-Antriebswelle) wird größer als das in den Drehmomentwandler eingeleitete Motordrehmoment. 

Pumpenrad und Turbinenrad sind bei einem modernen Wandler mit einer Überbrückungskupplung verbunden. Diese sorgt dafür, dass der Wirkungsgrad des Wandlers nicht absinkt.

Welche Vorteile bieten Drehmomentwandler?

Automatikgetriebe bieten in erster Linie viel Komfort - dies liegt dabei nicht zuletzt am Drehmomentwandler. Dieser Komfort beginnt hier bereits beim Anfahrvorgang, welcher nahezu verschleißfrei geschieht. Ein Abwürgen des Motors, wie man es von konventionellen Schaltgetrieben kennt, kann dabei nicht vorkommen. Zugleich werden auch die Drehschwingungen im Antriebsstrang durch das Hydrauliköl des Wandlers gedämpft. Insgesamt zeichnen sich Fahrzeuge mit Wandlerautomatik auch durch einen geräuscharmen Lauf aus. Während der Fahrt sind die Schaltvorgänge dank sogenannter Überschneidungsschaltungen kaum spürbar. 

Die bis zu zweifache Drehmomentüberhöhung erfolgt zudem selbsttätig und stufenlos - ohne Zugkraftunterbrechnung. Ist der Wandler mit einer Wandlerkupplung ausgestattet, kann der hydraulische Kreislauf überbrückt werden, sofern keine Wanderüberhöhung mehr benötigt wird. Dies wirkt sich positiv auf den Wirkungsgrad des Drehmomentwandlers aus. Planetradsätze sorgen außerdem für eine hohe Drehmomentdichte sowie für eine kompakte Bauweise. Heutige Automatikgetriebe mit Drehmomentwandler haben sechs bis acht Gänge, ältere hingegen weniger. 

Was ist ein Leitrad und welche Funktion hat es im Wandler?

Das Leitrad ist ein feststehendes Rad, das sich zwischen Pumpenrad und Turbinenrad befindet. Es ist kleiner als die beiden genannten Bauteile und hat die Funktion, den Wandler von einem Betriebsbereich in den anderen umzuschalten. Die Drehmomentwandlung erfolgt am Leitrad: Es sorgt dafür, dass auf der Ausgangsseite ein größeres Drehmoment entsteht als auf der Eingangsseite, indem das im Gehäuse fließende Öl an den gekrümmten Schaufeln des Leitrads so gestaut wird, dass das Drehmoment am Turbinenrad vergrößert wird.

Arbeitet der Drehmomentwandler im Wandlerbereich - die Motordrehzahl ist deutlich höher als die der Getriebeeingangswelle - wird der Ölstrom drehmomentverstärkend und drehzahlvermindernd umgelenkt, wobei sich das Leitrad gegen den Freilauf auf der feststehenden Leitradachse abstützt. Fungiert der Drehmomentwandler jedoch als Kupplung - Ein- und Ausgangsdrehzahlen des Drehmomentwandlers nähern sich einander an - bewegt sich die Ölfüllung mit Wandler-Drehzahl und verbindet Motor und Getriebe, ohne das Drehmoment zu erhöhen oder die Drehzahl zu senken. Dabei dreht sich das Leitrad mithilfe des Freilaufs um die eigene Achse.

Was ist der Freilauf beim Drehmomentwandler?

Beim Anfahren des Pkw mit Automatikgetriebe oder bei hohen Differenzdrehzahlen zwischen Pumpenrad und Turbinenrad wird der Ölfluss in der Turbine so umgelenkt, dass sich das Leitrad rückwärts drehen müsste - dies ist aufgrund des Freilaufs jedoch nicht möglich. Der Freilauf sorgt dafür, dass die Rückwärtsbewegung des Leitrads blockiert wird. So kommt es am Leitrad zur Entstehung des Leitradmoments, das das Getriebeeingangswellenmoment um das maximal Dreifache gegenüber dem Motormoment erhöht. 

Arbeitet der Drehmomentwandler im Wandlerbereich - das heißt also, setzt er mechanische Energie in Strömungsenergie um - muss das Leitrad jedoch feststehen. Der Freilauf ist also eine Art Schaltung, die das im jeweiligen Betriebszustand Nötige herbeiführt. Indem der Freilauf das Rückwärtsdrehen des Leitrads verhindert, sorgt er gleichzeitig dafür, dass der Wählhebel des Automatikgetriebes beim Gangwechsel nicht durchrutscht.

Ist der Freilauf defekt, kann das Leitrad im Wandler ebenfalls nicht mehr ordnungsgemäß funktionieren. Man kann zwar normal anfahren, aber hat Schwierigkeiten, die gewünschte Geschwindigkeit zu erreichen oder der Fahrer hat Probleme beim Anfahren und kann nur schlecht beschleunigen. Hier ist eine Reparatur dringend notwendig, um Folgeschäden am Wandler zu vermeiden. 

Lohnt sich die Reparatur, Wartung oder Instandsetzung?

Man sollte sich stets vor Augen halten, dass der komplette Austausch von defekten Getrieben äußerst kostspielig werden kann. Ist ein Defekt noch zu beheben, lohnt sich eine Reparatur oder Instandsetzung in jedem Fall - und zwar zugleich aus finanziellen und praktischen Gründen. Durch eine Reparatur ist die Funktionstüchtigkeit in der Regel für mehrere Jahre wieder sichergestellt. Eine regelmäßige Wartung, zum Beispiel das Nachfüllen von Öl oder die Reinigung des Wandlers trägt ebenso zu einem verbesserten Gesamtzustand bei und vermeidet Folgeschäden am gesamten Automatikgetriebe, die letztendlich wieder eine Reparatur oder aufwändige Instandsetzung erforderlich machen.

Was passiert bei der Instandsetzung eines Drehmomentwandlers?

Bei der Instandsetzung eines Automatikgetriebes muss unbedingt auch der Drehmomentwandler einbezogen werden, da ansonsten ungeahnte Folgekosten drohen, denn dieser ist sowohl mechanisch als auch hydraulisch mit dem Automatikgetriebe verbunden. Der Zustand im Inneren des Wandlers ist von außen nicht ersichtlich. So können Wandlerteile wie Nadellager, Reibbeläge, Torsionsfedern, Dichtringe, Freilauf und Anlaufscheiben eingelaufen, verschlissen oder defekt sein. 

Zudem besteht die Gefahr, dass Schmutzpartikel, Metallspäne oder verbrannte Kupplungsbeläge aus dem alten Drehmomentwandler in das neue Automatikgetriebe gelangen können. Bei einer Instandsetzung wird der Drehmomentwandler geöffnet, gereinigt und bei Bedarf mit neuen Verschleißteilen wie Lager, Buchsen, Dichtungen, Verzahnungen oder einer neuen Wandlerüberbrückungskupplung versehen. Außerdem erfolgt eine Dichtheitsprüfung sowie die Auswuchtung des Wandlers. Bei der Instandsetzung eines Drehmomentwandlers kommt es vor allem auf sorgfältige, gewissenhafte Arbeit und hochwertige Ersatzteile an. Nur so kann garantiert werden, dass der überholte Wandler auch der Qualität und Leistung eines neuwertigen Teils entspricht.