Vom 14.12.2018 bis 01.01.2019 macht Automatikgetriebe Reuter Betriebsferien.

Drehmomentwandler Jeep

Ein Jeep mit Automatikgetriebe verfügt über keine Kupplung, wie es bei Kraftfahrzeugen mit Schaltgetriebe der Fall ist. Hierbei übernimmt ein Drehmomentwandler diese Funktion. Umgangssprachlich wird der Drehmomentwandler auch einfach nur als Wandler bezeichnet. Dieser verbindet die Kurbelwelle mit dem Getriebe und entspricht in seiner Aufgabe einer hydrodynamischen Kupplung.

Drehmomentwandler grundsaetzlich in Jeep notwendig

Die besteht darin, die Kraft der einzelnen Getriebebauteile zu übertragen. Dazu bewegen sich die Bauteile in verschiedenen Drehzahlen. Grundsätzlich ist ein Drehmomentwandler notwendig, um den Jeep überhaupt von der Stelle bewegen zu können. Über den Motor im Jeep wird dabei eine hohe Antriebsdrehzahl benötigt während zugleich ein niedriges Drehmoment im Antrieb erzeugt wird. Der hydrodynamische Drehmomentwandler besteht Pumpenrad, das auf der Kurbelwelle des Motors angebrachten ist, einem am Getriebeeingang positionierten Turbinenrad sowie einem Leitrad, das dazwischen angeordnet ist. Das Gehäuse des Drehmomentwandlers im Jeep ist mit Hydrauliköl gefüllt. Durch das Pumpenrad wird ein Ölstrom erzeugt, welchen das Leitrad gegen das Turbinenrad lenkt. Aif der Turbinenradseite entsteht so ein größeres Drehmoment, als auf der Seite des Pumpenrades. Die Drehmomenterhöhung fällt am größten aus, wenn am Pumpenrad das maximale Drehmoment des Motors ansteht bei völligem Stillstand des Turbinenrades. Abhängig vom Modell kann auch eine Wandlerüberbrückungskupplung ein Bestandteil des Drehmomentwandlers im Jeep sein.

Kraftstoffverbrauch kann um drei bis sechs Prozent reduziert werden

Diese Lamellenkupplung ist an der Rückseite des Turbinenrades innerhalb des Drehmomentwandlergehäuses positioniert, und verbindet das Turbinenrad bei Bedarf mit dem Pumpenrad, was für einen starren Durchtrieb sorgt, wenn der Wandler nicht benötigt wird, beispielsweise, wenn das Fahrzeug nicht gerade aus dem Stand beschleunigt oder beim Gangwechsel. Dadurch kann der Kraftstoffverbrauch um drei bis sechs Prozent reduziert werden.